

Schiffstaufe Als wir uns am 2. April gegen 12:30 Uhr der Steganlage (von einem Hafen oder einer Marina zu sprechen wäre übertrieben) vom Segelverein Schlutup

Überführung nach Schlutup Am 31. März ging es erneut mit vollgepacktem Volvo nach Neustadt. Neben weiteren Kleidungsstücken und Kleinkram, war das Schlauchboot (Loadstar) platzfüllend. Mit

Zweite Testfahrt Das zweite Wochenende auf der Moyenne war gleichzeitig das Erste mit angenehmen Temperaturen. Wieder war der Volvo vollgepackt. Diesmal sogar mit einem Keyboard,

Erste Solo-Fahrt 4 Tage und 3 Nächte auf der Moyenne. Ich nutzte ein langes Wochenende (Klavierunterricht und Tanzstunde am Freitag fiel aus) und fuhr vormittags

Die Vorbereitungsphase Am letzten Tag des Jahres 2022 hatte ich es noch einmal auf´s Schiff geschafft. Leonie und Lara waren mit dabei. Bei Temperaturen unter

Erster Segeltag Nach ca. 1,5 Jahren ist es nun so weit. Am Freitag, den 9.12.2022 wurde das Schiff in Neustadt übergeben. Am gleichen Tag fand

Am ersten Märzwochenende sind Michael und ich am Samstag früh nach Neustadt gefahren. Um 13 Uhr war ich dort mit dem Rigger verabredet. Da er noch nicht da war, fingen wir an, die Lazybags wieder anzubringen. Das ging ohne Probleme und als wir das Großsegel zum Anschlagen ausgebreitet hatten, kam Herr Beutel zur Rigg-Kontrolle. Mit dem Bootsmannstuhl ging es auf gut 16 Meter Höhe und im Verlauf dann langsam über die Salinge abwärts. Die Abdeckung vom Dampferlicht hatte sich gelöst und wurde festgeschraubt. Am Genuafurler fehlte eine Scheibe und im Bereich des Baumniederholers hatte sich ein Schäkel unter der Last verbogen. Auf ein paar andere Dinge wies er mich dankenswerterweise auch hin. Somit hat sich die Investition wieder gelohnt und ich habe Sicherheit mit einem einwandfreien Rigg unterwegs zu sein.
Das Anschlagen des Großsegels verlief recht glatt. Letztes Jahr hatten wir uns noch schwerer getan. Mit dem letzten Tageslicht war dann auch die Genua gesetzt. An den Reffleinen hatten wir uns allerdings die Zähne ausgebissen. Wie waren nochmal die Zugkräfte mit den entsprechenden Leinenführungen und Knoten aufzunehmen??? Dankenswerter Weise schickte uns Max von der Mimi Elektra ein erklärendes Bild.
Somit klappte dann alles am nächsten Tag und die Reffs funktionierten beim Test einwandfrei.
Am Abend zuvor waren wir noch im Pier 21 essen und machten es uns dann im Schiff gemütlich. Wasser hatten wir per Kanister ins Schiff gebracht. Am Steg war das Wasser noch nicht angestellt. Morgens testete ich die Dusche, die ja letztes Jahr beim Absaugen Probleme machte. Nun funktionierte alles. Auch die große Lenzpumpe wurde einem Test unterzogen, gleich galt für die nun installierte Bilge Pumpe, die per Umschaltung wie die Duschpumpe funktioniert.
Nachdem wir die Reffleinen eingezogen hatten, kam das Bimini ran. Auch das klappte nach zwei Anläufen gut.
Dann ließen wir den Motor warmlaufen und fuhren für einen Probeschlag aus dem Hafen. Ich wollte den Plotter und die Kompass-Kompatibilität sowie die Routingfunktion prüfen. Auf Grund des neuen Updates des Plotters brauchten wir etwas, um alles zu checken, aber es sollte nun alles funktionieren. Nur die Logge hängt wieder. Daher wurde kein Scheinbarer Wind angezeigt. Das Problem klärt sich aber, wenn das Schiff für den Unterwasseranstrich und die Motorwartung im März aus dem Wasser kommt.
Nach dem wir uns eine gute Stunde lang den „A“ draußen abgefroren hatten, waren wir froh gegen halb drei wieder im Hafen zu sein. Die Dieselheizung hatte ich bereits draußen wieder angeschaltet. So konnten wir uns aufwärmen, während wir unsere Sachen zusammenpackten. Gegen 16.30 Uhr machten wir uns auf dem Heimweg. Die Autobahn war frei, so dass wir nach guten drei Stunden in Berlin waren.
Anfang April werde ich die Moyenne dann nach Warnemünde überführen (Freiwillige können sich gerne melden :)).
Hier noch der vorläufige Törnplan und die bisherige Crewbesatzung für die Saison 2025. Änderungen vorbehalten. Priorität haben meine Freundin und meine Kinder bzw. treue langjährige Mitsegler.

Das „Daumen-Drücken“ hat geholfen. Letzten Montag habe ich die Mail der Regatta-Leitung bekommen, dass wir nun die Startnummer 27 bei der Midsummer-Sail-Regatta bekommen haben. Der ursprüngliche Inhaber ist also abgesprungen. Somit können die Vorbereitungen nun langsam beginnen.
Die Werft hat alle Arbeiten am Schiff abgeschlossen, inkl. das Thema „Dusche“. Die Ancora Marina wird das Schiff, sobald es die Witterung zulässt, für zwei bis drei Tage aus dem Wasser nehmen. Der Unterwasseranstrich und die Anoden werden erneuert und der Motor gewartet.
Das Torsionskabel des Genacker wird gerade in Danzig gekürzt. Mitte Februar bekomme ich es wieder. Das gilt auch für die Schwimmwesten, die alle zwei Jahre gewartet werden. Bei meinem nächsten Besuch auf der Moyenne am 20. Februar werde ich benötigte Kartenmaterial sichten. Auf Grund der großen Ostseereise im Jahr 2023 habe ich Seekarten für alle Gebiete an Bord. Ggf. muss aber die eine oder andere Karte aktualisiert werden. Gleiches gilt für die elektrononischen Seekarten.
Anfang April segle ich das Schiff dann nach Warnemünde zu seinem Sommerliegeplatz.
Bzgl. der Regatta wird der „Wasserverbrauch“ das schwierigste Thema werden. Der Wassertank fasst 350 ltr. Bei 10 Tagen wären das 35 ltr. /Tag, was zu knapp ist. Also schaue ich mich gerade nach faltbaren Wasserkanistern um.
Ansonsten hat die Moyenne aber genügend Stauraum, um 10 Tage nonstop unterwegs zu sein. Vielleicht muss ich dieses Mal ein bisschen mehr Trinkwasser und etwas weniger Wein mitnehmen …
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Die ersten Gedanken zur Segelsaison 2025 sind gefasst und konkretisieren sich. Aber zuvor ein kleines Update zu den Winterarbeiten.
Bei meinem letzten Besuch auf der Moyenne Anfang des Jahres stellte sich heraus, dass der Plotter von der Reparatur zurück und wieder eingebaut worden ist. Allerdings konnte das System beim Probelauf keine GPS-Daten finden. Woran das liegt, wollte die Werft sich nun anschauen und ich warte auf eine entsprechende Antwort. Die neue Duschpumpe lag auch schon bereit, ich bin gespannt, wie sie diese nun verbauen werden. Zur Erinnerung: ich hatte in Dragör (südlich von Kopenhagen) letztes Jahr versucht das Problem von der dortigen Werft mittels einer neuen, baugleichen Duschpumpe beheben zu lassen. Leider stimmten die Anschlüsse nicht mit der alten Duschpumpe (trotz gleicher Seriennummer) überein. Daher wurde die alte mit einem neu eingeklebten Rückschlagventil eingebaut. Die bestellte Ersatzpumpe habe ich nun als Reserve. Der Einbau sollte aber nun durch die Werft mit deutlich weniger Schlauch-Wirrwarr kein Thema sein. Hintergrund ist, dass man dann mittels einer Weiche einen Gardenaschlauch anschließen kann und so Wasser bei Bedarf einfach aus dem Schiff pumpen /saugen kann. Das Erleichtert wohl auch das Einwintern.
Die Segel sind beim Segelmacher und werden durchgesehen. Das Großsegel bekommt neue Tell-Tails und in der Genua war im oberen Drittel ein kleiner Riss.
Der Genacker (Runner) ist per Post mittels Sperrgut-Sendung auf dem Weg zu Sail Service nach Danzig. Hier muss die Torsionsleine um ca. 20 cm gekürzt werden. Ob die Maße von Sirius falsch übermittelt wurden oder der Fehler bei Sail Service lag, wird sich dann klären. In jedem Fall muss das gemacht werden, da sich das Fall nicht steif genug durchsetzen ließ und so das Ein- und Ausrollen nicht reibungslos funktionierte.
Ende Februar sollten alle Arbeiten dann abgeschlossen sein. Das Schiff wird für die Motorwartung und die Erneuerung des Antifoulings und der Anoden einmal gekrant werden und dann ist alles fertig für die Segelsaison 2025.
Und diese bringt höchstwahrscheinlich und unerwartet großen Herausforderungen mit sich. Eigentlich hatte ich gar keine großen Reisepläne und wollte dieses Jahr mich ohne konkrete Ziele durch die Ostsee treiben lassen. In Neustadt kam ich mit meinem Stegnachbarn ist Gespräch und dieser berichtete mir von der Midsummersail Regatta. Diese Regatta startet am 21.06.25 in Wismar, dem südlichsten Punkt der Ostsee und endet in Töre, dem nördlichsten Punkt der Ostsee an der berühmten gelben Tonne. Diesen Punkt hatte ich bereits 2023 im Visier, bin dann aber in den Aaland-Inseln hängengeblieben. Die direkte Distanz zwischen Start und Ziel beträgt rund 900 Seemeilen. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Schiffe begrenzt. Zum Zeitpunkt meiner Anmeldung Anfang Januar lag ich auf Platz 105, seit gestern auf Platz 101. Somit gehe ich fest davon aus, dass ich teilnehmen kann.
Die Crew steht fest. Da Leonie leider aus zeitlichen Gründen nicht mitsegeln kann und Fritz auch verhindert ist, kommen nach Michael meinem 1 WO noch Christian und Karin mit. Alle kennen das Schiff gut und wir sind in gleicher Kombination schon 2023 zusammen gesegelt. Das sollte also klappen.
Die Bedingungen sind natürlich etwas anspruchsvoller, denn die ca. 900 Seemeilen wollen wir ohne große Zeitverluste absolvieren, das heißt: nonstop! Sicherlich werden es nicht nur 900 Seemeilen sein, sondern eher um die 1.000 oder mehr, je nach Wind- und Wetterlage. Die Durchschnittsgeschwindigkeit wird bei ca. 5 Seemeilen pro Stunde liegen, somit würden wir gute 8 Tage unterwegs sein, bei schlechteren Bedingungen auch 10 Tage. Dies ist eine lagen Zeit, die eine gute Planung in Sachen Proviant, Wasserbevorratung, Wacheinteilung etc. erfordert. Die ersten Nächte werden uns rund 3-4 Stunden Dunkelheit bescheren. Je weiter wir nach Norden kommen, desto heller werden erfahrungsgemäß die Nächte.
In jedem Fall freue ich mich schon sehr, wenn wir die Regatta mitsegeln können, drückt mir also die Daumen, dass noch ein Kandidat der bisher 100 Teilnehmer abspringt.
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Heute habe ich eine gute Nachricht von der Sirius Service-Mannschaft bekommen. Nach der Rückkehr nach Neustadt im Oktober habe ich eine – recht überschaubare – Mängelliste an die Werft gegeben.
Die beiden wichtigsten Punkte betrafen zum einen den Außen-Plotter, der gleichzeitig der Master-Plotter ist. Hier funktionierte nur der eine Kartenslot. Sobald eine zweite Karte hinzukam, wurden die Karten teilweise nicht mehr in der korrekten Auflösung angezeigt. Außerdem kam es ab und zu zu Systemabstürzen. Das ist besonders unangenehm, wenn man in den Schären unterwegs ist. Zwar ist die Seekarte das Mittel der Wahl in diesen Gebieten, aber der Plotter und die Routendarstellung vereinfacht die Sache, vor allem wenn ich solo bin. Nun ist der Plotter also von Raymarine zurück.
Auch der Fehler in der Dusch-Wasser-Absaugung ist gefunden und die benötigten Teile bestellt. Voraussichtlich lag das Problem in einer defekten Rückschlagklappe. Nun muss das System wieder so umgebaut werden, dass per Umschaltung auch Wasser per Gardena-Schlauch aus anderen Schiffsgegenden abgesaugt werden kann.
Die Fliegengitter an den Dachluken wurden wieder befestigt. Das scheint eine Schwachstelle zu sein. Ich nehme an, dass sich der Kleber durch die Temperaturunterschiede löst.
Das bekommt die Badeleiter noch eine neue schwarze Stufe. Die eine war letztes Jahr bereits verlustig gegangen. Das ausgeschlagene Fach des Gefrierfaches wurde auch bereits ausgetauscht.
Nun warte ich noch auf Nachricht, dass die Segel zur Durchsicht zum Segelmacher gebracht wurden, und dann ist alles „schön“.
Auf Grund zahlreicher Dienstreisen und der nun bevorstehenden Feiertage werden ich erst kurz nach Silvester wieder zum Schiff fahren. Aber dann hat das neue Jahr schon angefangen, die Tage werden wieder heller und man kann sich ganz langsam auf die neue Saison freuen. Einen genauen Plan gibt es noch nicht und somit auch noch keine feste Reiseroute. Feststeht, dass ich am 16.08.25 in Odense (Dänemark) zum Konzert von Katie Melua sein werde. In den Odense Fjord wollte ich sowieso schon einmal. Vielleicht ist auch der Aalborgsund eine Reise wert. Läso, Anholt und viele weitere schöne Inseln und Orte könnten ebenfalls Ziele für 2025 sein. Je nach Crew-Stärke wäre aber auch die schwedische Ostküste wieder eine Option. Wer also noch nichts vorhat …
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