Vorbereitungen nehmen Fahrt auf.

Kurztrip nach Warnemünde. Am Samstagvormittag mache ich mich mit einem gut vollgepackten Volvo auf nach Warnemünde. Im Gepäck sind u.a. der Genacker, der Akku für den Motor, div. Klamotten, die aktuellen Seekarten, drei Kisten Wein, Ersatzteile u.v.m.

Hauptgrund für den Trip ist ein Treffen mit Herrn Lenz von der Firma Yachtkontor am Montag. Hier wollen wir die Details der Nachrüstung der Radaranlage sprechen. Diese soll am 15 Mai eingebaut werden.

Vom Kurz-Zeit-Parkplatz bis zum Liegeplatz C 99 sind es ca. 5 Minuten Fußweg, so brauche ich ca. 45 Minuten, bis alles auf dem Schiff ist. Dann suche ich mir einen Parkplatz am Fähranleger, laufe zurück zum Schiff und fange mit dem Einräumen an. Nebenbei tausche ich noch den Wasserfilter und checke die Ersatzteile für den Motor. Es fällt auf, dass ich zwar zwei Dieselfilter aber keinen Ölfilter und keinen Ersatzkeilriemen an Bord habe. Also mache ich eine Liste für die Bestellung bei SVB. Um auch wirklich die richtigen Ersatzschäkel an Bord zu haben, messe ich auch diese aus und vervollständige die Liste.

Abends gibts Hähnchenbrust mit Salat und dann wird weiter hin- und hergeräumt. Ein paar alte Lebensmittelkonserven kommen in den Müll und die Einkaufsliste für den Sommertörn wird schon einmal ergänzt. Es folgt eine Bestandsaufnahme für Handtücher und Bettzeug.

Am nächsten Tag nutze ich das schöne Wetter und fahre zur Tankstelle, um vollzutanken. Nächster Tankstop dann erst wieder im Juli in Schweden. Anschließend übe ein bisschen das Anlegen mit der Achterspring, bei dem das Boot rückwärts um den Dalben in die Box dreht. Ist eine gute Alternative bei viel Wind, allerdings darf kein Boot voraus über die Box hinausragen. Meine Box ist sehr eng und das rückwärts in einem Stück einfahren ist alles andere als einfach, aber vielleicht war es auch einfach nicht mein Tag.

Montag ist Bürotag, der passenderweise von Herrn Lenz unterbrochen wird. Wir stellen fest, dass im Gegensatz zur Werft-Aussage doch ein RSN-5 Gigabit RayNet Switch verbaut ist. Spart also Geld. Die Verlegung der Kabel ist auf Grund des vorhandenen Kabelkanals kein Problem und auch beim Bimini ist für die Radarhalterung einen entsprechend größere Öffnung bereits vorgesehen. Damit sollte die Installation einfach sein.

Um 18 Uhr fahre ich zück nach Berlin. Es ist wenig Verkehr und so bin ich nach gut zwei Stunden wieder zu Hause. Am 15. Mai gehts wieder zur Moyenne, dann mit dem Dinghi, Motor und weiteren Dingen im Gepäck.

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