Die neuesten Entwicklungen

Die neuesten Entwicklungen

Saisonende

Am 4. Oktober endete die diesjährige Saison nach rund 2.320 Seemeilen wieder in Neustadt. Hier werden Winterarbeiten und der Winterschlaf durchgeführt.

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Nach Warnemünde

Noch zweimal Segelsetzen. Noch zwei Hafenmanöver, noch einmal bis zu 20 Knoten Wind, noch eimal 8 Knoten Speed mit Vollzeug. Dann ist es (bis auf den Trip nach Neustadt) für dieses Jahr schon wieder vorbei.

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Echtes Hafenkino

Nach rund 6.000 Seemeilen, war es mal wieder Zeit für das Hafen-Kino. Voher ging es aber vom Arkösund nach Kalmar. Hier passierte es.

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Richtung Kerteminde

Los geht es.

Nach der Vereinsregatta am Samstag fahre ich am Sonntag (30.5.) in Richtung Warnemünde. Ich bereite abends bereits alles für eine frühe Abreise vor. Der Plan ist über Gedser nach Norden in den Guldbergsund zu fahren.

Um 06.40 Uhr klingelt der Wecker und um 0800 heißt es „Leinen los“. Mit moderatem halben Wind geht es easy in Richtung Gedser. Um 1145 setze ich den „Dannebro“ um 1450 passiere ich Gedser. Unter Genua geht es weiter bis zur Ansteuerungstonne der Rinne in Richtung Nyköping.  Das Echolot meldet 1.60. Ein deutscher Segler kommt entgegen. Freundliches Grüßen. Im Nachhinein hätte er mir ggf. einen großen Umweg ersparen können. Ich folge dem engen Tonnenstrich, der sich in Richtung Nyköping schlängelt. Die Brücke kommt in Sicht und ich bereite alles zum Anlegen im Hafen nach der Brücke vor. Um 1700 funke ich die Brücke an, nichts. Das folgende Telefonat mit dem Brückenpersonal ist ernüchternd. Die Brücke ist für 2 Wochen under construction und kann nicht geöffnet werden (Hä??!!). Also gut, dann eben die ganze Strecke unter Maschine wieder zurück. Ich denke an den deutschen Segler. Hatter er das gleiche Erlebnis? Es gibt ansonsten keinen Grund den Sund nach Norden zu durchfahren.

Um 1830 laufe ich in den Hafen von Gedser ein. Interessiert schaut eine 4er Crew aus einer Hanse, wie ich im Hafen nach einem Platz suche. Ich entscheide mich für eine Box neben einer Yacht. Hier schnippelt eine Frau Gemüse im Cockpit. Ich fahre ein. Keine Reaktion, von niemanden. Der Steg ist recht hoch und hat Holzbalken, durch die man die Leine führe muss. Nicht sehr ideal. Geht trotzdem. Die Frau schnippelt weiter Gemüse. Als ich nach vorne gehe, um die Vorleine über den Poller zu bringen, rufen ich der Männercrew zu: „4 Mann im Cockpit und keiner kommt mal, um eine Leine anzunehmen“. Eine blöde Antwort kommt zurück. Egal. Später, als ich auf dem Steg zum Schiff zurücklaufen kommt einer der Crew auf de Steg und entschuldigt sich, dass keiner geholfen hat, aber ich haben einen so souveränen Eindruck gemacht, dass sie dachten, ich bräuchte keine Hilfen. Naja, schöne Ausrede. 

Da ich morgen dann rund 40 Seemeilen in Richtung Westen und 10 in Richtung Norden muss, breche ich bereits um halb acht auf. Der Süd-Westwind passt zunächst und bringt mich mit 5 Knoten gut voran, wird dann aber schwächer und kommt raumer. Kein guter Kurs für die Moyenne. Es kommt dann einfach zu wenig scheinbarer Wind im Segel an. Zusammen mit der querlaufenden Welle, schlagen die Segel öfter, als das sie Vortrieb erzeugen also runter damit und den Jockel an. 1 Stunde später komme ich durch das große Gebiet, in dem der Fehmarn Belt Tunnel von den Dänen gebaut wird. Tausend Tonnen, viele Arbeitsboote und dann noch der Fährverkehr. Ich habe neben Kanal 16 noch den „Revierfunkkanal 68 laufen“.  Ein Sicherungsboot ruft mich auf Kanal 16. Auf Kanal 9 richtet er mir aus, dass mein Kurs gut ist, fragt aber nochmal nach, ob ich weiß, dass hier eine Baustelle ist. Alles sehr nett.

Um 14 Uhr kommt Wind auf und ich mache mit der Genua gute Fahrt. Der Strom läuft mit und ich kann später etwas anluven. Ein Tümmler kreuzt hinter mir. Seehunde hatte ich heute morgen beim Auslaufen schon gesichtet. Das Wetter wird diesig und das Baro fällt schnell um 7 Bar. Es kündigt sich ein Wetterumschwung an. Es kommt erwartungsgemäß viel Verkehr den großen Belt hinauf und hinunter. Ich muss aufpassen, gut auf die Ostseite von Langeland zu kommen. Kurzer Funkverkehr mit einem Containerschiff – alles klar, er wird, wie erwartet nach der nächsten Tonne nach Süden drehen.

Gegen 1730 laufe ich, nach 46 Seemeilen in den Hafen von Spodsberg ein. Die Pfähle stehen extrem weit von Steg entfernt, was das Leinenfestmachen immer erschwert, aber ein Stegnachbar hilft mir, so dass alles gut klappt. Alleine ist das doof, da man erst hinten Leine geben muss, dass Schiff mit Ruderlage und Gas ausrichten und nach vorne treiben lassen muss, um erst an den einen und dann an den anderen Pfahl zu kommen. Wenn hinten einer hilft, ist es leichter.

Zur Belohnung für die 11 Stunden Fahrt, gibt es einen großen Hamburger und ein Turborg. 

Abends lese ich noch und dann geht´s in die Koje. Morgen soll es vormittags regnen. Nach Lundeborg sind es nur 15 Seemeilen, ich kann also etwas ausschlafen. Sehr schön.

Als ich um sechs Uhr aufwache, regnet es. Um halb 8 Uhr koche ich mir einen Kaffee und bleibe noch in der Koje, dann mache ich frühstück und in einer Regenpause lege ich um halb zehn ab in Richtung Lundeborg. Am Nachmittag kommen dann Manfred und Jens an Bord. Wind ist leider zurzeit zu wenig zum Segeln, also geht es mit Maschine erstmal an der Ostküste Langelands nach Norden.

Ich bin „erster“ in Lundeborg und finden einen Platz längsseits an der Mole. Jens und Manfred kommen eine Stunde später an. Ich habe inzwischen im feinen Kaufmannsladen noch etwas Proviant nachgekauft. Wir landen die Sachen aus und verstauen die mitgebrachten Lebensmittel. Auf der großen Wiese oberhalb des Hafens nehmen wir den verdrehten Genacker auseinander und rollen ihn wieder ein. Abendbrot gibt es an Bord, gefolgt von einer Sicherheitseinweisung. Henner und Kai kommen spät abends auch noch rein und wir quatschen noch ein bisschen. 

Am nächsten Morgen legen wir ab und setzen die Genua. Hinter der großen Beltbrücke gehen wir höher an den Wind und mit dem ersten Reff im Groß und der Genua geht es mit guten 7 Knoten nach Kerteminde. Um 17 Uhr sind wir fest. Der Bootsladen hat leider schon zu, sonst hätte ich noch den „Dan-Fender“ ersetzt. Er ist in Lundeborg kaputtgegangen. Es ist schon der zweite, wohingegen der Original von Sirius noch immer brav seine Dienste tut. Wir melden uns bei der Regattaleitung und bekommen unseren Tracker.

Abends koche ich noch Chili Con Carne vor und wir besprechen den kommenden Tag.

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Pfingstsegeln

Probeschlag nach Rerik

Über Pfingsten ging es zusammen mit Elke an Bord, um 5 Tag ein bisschen zu Segeln und letzte Dinge an Bord zu bringen.

Am Samstag war bereits bei meiner Ankunft die EDEKA Lieferung beim Hafenmeister angekommen. Bevor Elke kam, war bereits alles verstaut und wir machten uns am Nachmittag auf nach Kühlungsborn. Auf Grund der Pfingstfeierlichkeiten waren wir gar nicht sicher, ob wir überhaupt einen Platz bekommen würden, aber wir hatten Glück. Nach 12 Meilen mit Maschine und strahlendem Sonnenschein machten wir fest und genossen das tolle Wetter. Abends ging es in das schöne Restaurant, in dem ich wieder Paella bestellte und Elke die Pasta nahm. Die Promenade war voller Menschen, eine Live-Band spielte bis 22.30 Uhr und danach gab es noch ein Feuerwerk. 

Der nächste Tag war heiß und somit sonnig aber mit einem passenden Wind, so dass wir in Richtung Boltenhagen segeln konnten. Auch hier war viel los. Eine nagelneue Sirius 40 lag längsseits. Die beiden Türken, hatten das Schiff gerade erst ausgeliefert bekommen und wir quatschten ein bisschen über Dies und Das. Abends kochten wir an Bord. 

Gegen 11 Uhr liefen wir aus und steuerten den Hafen von Rerik an. Das Wetter war weiter sommerlich warm nur der Wind machte nach 1,5 Stunden schlapp und wir liefen unter Maschine um die Südspitze von Wüstrow rum und drehten dann in die Rinne nach Rerik ein. Die Wassertiefe betrug teilweise nur 2.50 und auf Grund des noch sauberen Wassers konnte man bis auf den Grund sehen. Fast wie in der Karibik. Der Hafen von Rerik ist gemütlich und die Promenade auch hier am Pfingstmontag richtig voll. Abend erlebten wir mit vielen anderen einen tollen, blutroten Sonnenuntergang im ruhigen Ostseewasser.

Am Dienstag liefen wir gegen 10 Uhr aus und konnten, als wir um Wüstrow herum waren die Genacker setzen. Später nahm der Wind vor Kühlungsborn so zu, dass wir ihn nicht mehr richtig eingerollt bekamen und so bergen mussten. Das endete in einem großen Kuddel-Muddel und ein Klarierungsversuch spät ab Abend blieb trotz vieler helfenden Hände erfolglos.  Nun muss ich versuchen, ihn mit vor der Regatta noch mit Manfred und Jens flott zu bekommen. Nicht schön aber nicht zu ändern.

Der Mittwoch brachte für Elke ein echtes Highlight mit sich. Sie hatte noch nie Schweinswale in der Gegend gesehen. Nun tauchte einer neben uns auf und begleitete uns sicherlich 20 Minuten lang. Diese tollen und eleganten Tiere übermitteln finde ich immer ein Glücksgefühl!

Gegen 14 Uhr legten wir in Warnemünde wieder an. Es folgte eine bisschen Putzarbeit, Kaffeetrinken, Ausruhen, Arbeiten und Lesen.  Die MS Magnifica legte abends noch unter lautem Tuten ab.  Sie fährt ab Mai Kreuzfahrten von Warnemünde.

Morgen geht es zurück nach Berlin. Am Samstag ist die Teilnahme an der ersten Vereinsregatta „Pflicht“ und am Sonntag geht es schon wieder an Bord, da ich am Montagfrüh in Richtung Lundeborg unterwegs sein will. Dort treffe ich am Mittwoch Manfred und Jens. Am Donnerstag gehts zusammen nach Kerteminde. Hier startet am Freitag um 11 die Regatta Rund Fünen.

Hier der aktualisierte Sirius Törnplan Ostsee 2026

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Regatta Rund Fünen gesichert

Alles an Bord?

Bei strömenden Regen ging es mit dem Auto in guten 2 Stunden nach Warnemünde.

Der Kofferraum war gut gefüllt mit allerlei Ausrüstungsgegenständen, die noch an Bord fehlten. Dazu gehörten auch die Angeln (vielleicht haben ich ja dieses Mal mehr Glück als die Jahre davor. Außerdem Marmeladen, Honig, Gewürze, der Weinvorrat für die Saison, eine Dalbenfender und Anziehsachen. Da es auch in Warnemünde regnete und stürmte, ging es nur mit einer Karrenladung zur Moyenne. Die Heizung hatte ich bereits „online“ gestartet und so war es schon angenehm warm an Bord. Der Wetterbericht sagte Windböen mit bis zu 31 Knoten für die Nacht und den nächsten Tag an. In der Eignerkammer tropfte es ein klein Wenig aus der Luke. Ich hatte das zwar der Werft für den Winter mit zur Inspektion gegeben aber, nicht mehr kontrolliert. Ist aber nicht dramatisch. Ich begann Sachen zu verstauen und einzuräumen. Anschließend beschäftigte ich mich mit dem neue erworbenen Handbuch des Volvo Penta Motors. Abends und nachts pfiff der Wind durch die Wanten und Moyenne krängte im Hafen bei jeder Bö. Die Heizung ließ ich durchlaufen und so war es dennoch gemütlich. 

Am nächsten Morgen schien die Sonne aber der Wind wehte ungehindert mit bis zu 28 Knoten. Ich fuhr etwas Einkaufen, dann schaffte ich die restlichen Sachen an Bord. Nachdem die Büroarbeit für den Tag erledigt war, setzte ich den „Stauvorgang“ fort und aktualisierte die Stauliste.  Um 18 Uhr war nahezu alles geschafft.

Morgen werde ich den Dalbenfender anbringen und gegen Mittag hoffentlich in Richtung Kühlungsborn segeln, um am Mittwoch wieder zurück zusegeln. Der Wind soll sich beruhigen und die Windrichtung sollte für die Hin- und Rückfahrt günstig sein. Und so war es dann auch, allerdings war ich morgens bei der Ausfahrt doch überrascht, das da noch eine ordentliche Welle stand. Die Windprognose stimmte dafür. Mit Raumschots und nur unter Genua ging es anfangs mit guten 7 Knoten, später mit 6 Konten bei sonnigem Wetter nach Kühlungsborn. Auch verlässlich war die Tatsache, dass der Wind im Hafen von ca. 13 Knoten auf 17 Knoten zunahm. Als ich fest war, flaute er wieder ab. Das gleiche Spiel wiederholte sich dann bei der Rückfahrt.

Die positive Nachricht zum Schluss: die Crew für die Regatta Rund Fünen steht nun. Manfred und Jens aus dem Segelverein werden mitsegeln. Am 2. Juni werden Manfred und ich von Warnemünde über Fehmarn nach Lundeborg segeln. Hier kommt Jens mit an Bord und wir segeln gemeinsam nach Kerteminde. Hier startet am 5. Juni die Regatta. Am Sonntagnachmittag ist Deadline für den Zieleinlauf. Dann erfolgt der Crewwechsel und Karin und Michael kommen für eine Woche an Bord. Mit Ihnen geht es dann voraussichtlich in Richtung Schlei.

Über Pfingsten wird es eine Woche schon einmal durch die Dänische Südsee gehen.

Hier der aktualisierte Sirius Törnplan Ostsee 2026

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Überführungstörn nach Warnemünde

Erfolgreicher Saisonstart 2026

Am 30. März fuhr ich mit dem Zug in Richtung Neustadt. Michael war schon an Bord, die Heizung lief und als erstes schlugen wir die Genuaschot an. Diese hatte ich letztes Mal vergessen mitzunhemen.

Michael hatte bereits Wasser aufgefüllt. Wir wuschen vom Deck den Winterdreck ab, und versorgten die Rollen und Blöcke mit Gleitmittel. Karsten kam an Bord und ich übergab ich, die Hafenhandbücher von den Aalandinseln und der Westküste von Finnland. Er geht nun, nach vielen Jahren bei Sirius in den Ruhestand und will dieses traumhafte Gebiet dieses Jahr befahren. Ich füllte noch die Bordapotheke auf, dann ging es zum Abendessen ins Aborea. Nach einigen Runden Backgammon ging es in die Koje.

Am nächsten Morgen brachten wir noch die Ankerkettenbeschriftung am Ankerkasten an und machten uns bereit zu Auslaufen. Da es zwar sonnig aber noch sehr kalt war, dauerte das Anziehen etwas. Wir tankten noch voll, dann ging es in Richtung der Insel Poel. Kurz nach der Hafenausfahrt erwartete uns eine dicke Nebelfront. Auf dem AIS hatte ich einen Entgegenkommer gesehen, der sich kurze Zeit später auf dem Dicken Nebel schälte und uns passierte. Ich schaltete vorsichtshalber noch das Radar an. Wir setzten Segel und es ging in Richtung Osten. Nach einer Weile klarte es auf und wir setzten den Genacker. Das ging noch nicht reibungslos, aber als er stand, konnte wir damit für ca. 1,5 Stunden den Kurs halten.

Langsam wurde es wärmer und als wir in die Wismarer Bucht einfuhren kam ein bisschen „Karibik-Feeling“ auf. Das Wasser unter dem Kiel war glasklar und man konnte deutlich den Boden sehen. Der Hafen war fast leer, dafür war der Strand mit Sonnenanbetern gut gefüllt. Michael fuhr die Moyenne in eine Box. Am Steg waren Personen mit der Begutachtung desselben beschäftigt. Beim Heranfahren sahen wir, dass der eine Dalben nur noch aus 50% seiner Ursprungsmasse bestand. Also nochmal raus und in eine andere Box einfahren. Dort half uns der Skipper der „Johnatan“ einer schicken dunkelblauen Comfortina 42 beim Anlegen. Später erfuhren wir, dass er 2023 die Midsummersail als 5. Beendet hatte. Unser Respekt war im damit sicher!

Es wurde eine Flasche Rose geöffnet und dann auch im Verlauf geleert und wir saßen bei schönstem Wetter im Cockpit. Abends gab es Michaels berühmten „Spitzkohl mit Hähnchen“. Die Sonne ging unter und der Mond auf. Alles traumhaft. Genauso traumhaft der nächste Morgen. Es gab frische Brötchen vom Bäcker und gegen 11 Uhr legten wir ab.

Mit dem Genacker ging es gute 2,5 Stunden in Richtung Kühlungsborn. Dann schlief er ein und die Maschine brachte uns gegen 18 Uhr vor die Hafeneinfahrt von Warnemünde.

Das Eindrehen in die Box klappte nicht zu meiner Zufriedenheit. Sie ist sehr schmal, so dass man sie genau treffen muss, da sonst das Schiff an den Dalben „hängenbleibt“ und nicht gerade in die Box läuft. Das wird sich ändern, wenn ich zwei Dalbenfender angebracht habe. Beim dritten Anlauf nahm ich kurz das Bugstrahlruder hinzu, damit der Arme auf dem Steg nicht länger warten musste. Es wurde nämlich, wie angekündigt, langsam kühl und ungemütlich.

Leinen einstellen und Springs legen, dann waren die ersten 54 Seemeilen für dieses Jahr auch „geschafft“.

Am nächsten Tag reiste Michael mittags zurück nach Berlin, ich nutzte den Tag zum Arbeiten und „Klar-Schiff“ machen und fuhr erst am Samstagmittag zurück nach Berlin. Das nächste Mal fahre ich mit dem Auto, um restliche Dinge für die Saison mit an Bord zu nehmen.

Leider habe ich bis jetzt noch keine geeignete Crew für die Regatta „Fünen Rund“ gefunden.

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