Bei strömenden Regen ging es mit dem Auto in guten 2 Stunden nach Warnemünde.
Der Kofferraum war gut gefüllt mit allerlei Ausrüstungsgegenständen, die noch an Bord fehlten. Dazu gehörten auch die Angeln (vielleicht haben ich ja dieses Mal mehr Glück als die Jahre davor. Außerdem Marmeladen, Honig, Gewürze, der Weinvorrat für die Saison, eine Dalbenfender und Anziehsachen. Da es auch in Warnemünde regnete und stürmte, ging es nur mit einer Karrenladung zur Moyenne. Die Heizung hatte ich bereits „online“ gestartet und so war es schon angenehm warm an Bord. Der Wetterbericht sagte Windböen mit bis zu 31 Knoten für die Nacht und den nächsten Tag an. In der Eignerkammer tropfte es ein klein Wenig aus der Luke. Ich hatte das zwar der Werft für den Winter mit zur Inspektion gegeben aber, nicht mehr kontrolliert. Ist aber nicht dramatisch. Ich begann Sachen zu verstauen und einzuräumen. Anschließend beschäftigte ich mich mit dem neue erworbenen Handbuch des Volvo Penta Motors. Abends und nachts pfiff der Wind durch die Wanten und Moyenne krängte im Hafen bei jeder Bö. Die Heizung ließ ich durchlaufen und so war es dennoch gemütlich.
Am nächsten Morgen schien die Sonne aber der Wind wehte ungehindert mit bis zu 28 Knoten. Ich fuhr etwas Einkaufen, dann schaffte ich die restlichen Sachen an Bord. Nachdem die Büroarbeit für den Tag erledigt war, setzte ich den „Stauvorgang“ fort und aktualisierte die Stauliste. Um 18 Uhr war nahezu alles geschafft.
Morgen werde ich den Dalbenfender anbringen und gegen Mittag hoffentlich in Richtung Kühlungsborn segeln, um am Mittwoch wieder zurück zusegeln. Der Wind soll sich beruhigen und die Windrichtung sollte für die Hin- und Rückfahrt günstig sein. Und so war es dann auch, allerdings war ich morgens bei der Ausfahrt doch überrascht, das da noch eine ordentliche Welle stand. Die Windprognose stimmte dafür. Mit Raumschots und nur unter Genua ging es anfangs mit guten 7 Knoten, später mit 6 Konten bei sonnigem Wetter nach Kühlungsborn. Auch verlässlich war die Tatsache, dass der Wind im Hafen von ca. 13 Knoten auf 17 Knoten zunahm. Als ich fest war, flaute er wieder ab. Das gleiche Spiel wiederholte sich dann bei der Rückfahrt.
Die positive Nachricht zum Schluss: die Crew für die Regatta Rund Fünen steht nun. Manfred und Jens aus dem Segelverein werden mitsegeln. Am 2. Juni werden Manfred und ich von Warnemünde über Fehmarn nach Lundeborg segeln. Hier kommt Jens mit an Bord und wir segeln gemeinsam nach Kerteminde. Hier startet am 5. Juni die Regatta. Am Sonntagnachmittag ist Deadline für den Zieleinlauf. Dann erfolgt der Crewwechsel und Karin und Michael kommen für eine Woche an Bord. Mit Ihnen geht es dann voraussichtlich in Richtung Schlei.
Über Pfingsten wird es eine Woche schon einmal durch die Dänische Südsee gehen.
Hier der aktualisierte Sirius Törnplan Ostsee 2026