Unbeständiges Wetter in Richtung Schleswig

Als ich am Dienstagabend wieder in Schleswig ankomme liegt die Moyenne gut vertäut längsseits am Steg. 

Am Mittwoch schaue ich mir nach einer Jogging-Runde Schleswig an. Insbesondere der Dom ist sehenswert aber auch der „Holm“. Im Supermarkt kaufe ich ein bisschen Nachschub. Abends treffe ich Anna und Bert und nach einem Abendimbiss am Hafen geht es noch auf einen Absacker auf die Moyenne. Es ist heiß geworden, und ich hatte morgens schon das Sonnensegel aufgebaut. Am Donnerstagabend geht es auf die andere Seite der Schlei zum feinen Abendessen im Biergarten. 

Pünktlich um 11 Uhr laufen wir am Freitag aus. Der Wind passt und wir können zunächst einmal die Segel setzen. Anna hatte mir übrigens diese nette Karte mitgebracht (Klar zur Wende …). Wir folgen dem Tonnenstrich und nehmen erst dort, wo es kanalartig wird, die Segel runter. Die Brückenoffnung bei Laudanis verpassen wir knapp. So bleibt etwas Zeit zum Baden. Der Ankerplatz ist schnell gefunden und wir genießen die Abkühlung im Wasser. Dann heißt es schon wieder Anker auf und ab durch die Brücke in Richtung Kappeln.

Um 1700 Uhr machen wir in Kappeln fest. Der Strom in dem engen Hafen ist heftig und ich habe so meine liebe Not das Schiff in die Box zu bekommen. Hier zahlt sich das starke Bugstrahlruder dann mal wirklich aus.

Abends warten wir auf einen Platz im Hafenrestaurant und schlendern anschließend durch den kleinen Museumshafen. Mit dem Bus geht es für Anna und Bert zurück nach Schleswig. Es war eine schöne Zeit mit den Dreien!

Ich werde morgen in Richtung Marstal aufbrechen und damit in die Dänische Südsee kommen. Hier sollen auch die Temperaturen erträglicher sein.

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