Probeschlag nach Rerik

Über Pfingsten ging es zusammen mit Elke an Bord, um 5 Tag ein bisschen zu Segeln und letzte Dinge an Bord zu bringen.

Am Samstag war bereits bei meiner Ankunft die EDEKA Lieferung beim Hafenmeister angekommen. Bevor Elke kam, war bereits alles verstaut und wir machten uns am Nachmittag auf nach Kühlungsborn. Auf Grund der Pfingstfeierlichkeiten waren wir gar nicht sicher, ob wir überhaupt einen Platz bekommen würden, aber wir hatten Glück. Nach 12 Meilen mit Maschine und strahlendem Sonnenschein machten wir fest und genossen das tolle Wetter. Abends ging es in das schöne Restaurant, in dem ich wieder Paella bestellte und Elke die Pasta nahm. Die Promenade war voller Menschen, eine Live-Band spielte bis 22.30 Uhr und danach gab es noch ein Feuerwerk. 

Der nächste Tag war heiß und somit sonnig aber mit einem passenden Wind, so dass wir in Richtung Boltenhagen segeln konnten. Auch hier war viel los. Eine nagelneue Sirius 40 lag längsseits. Die beiden Türken, hatten das Schiff gerade erst ausgeliefert bekommen und wir quatschten ein bisschen über Dies und Das. Abends kochten wir an Bord. 

Gegen 11 Uhr liefen wir aus und steuerten den Hafen von Rerik an. Das Wetter war weiter sommerlich warm nur der Wind machte nach 1,5 Stunden schlapp und wir liefen unter Maschine um die Südspitze von Wüstrow rum und drehten dann in die Rinne nach Rerik ein. Die Wassertiefe betrug teilweise nur 2.50 und auf Grund des noch sauberen Wassers konnte man bis auf den Grund sehen. Fast wie in der Karibik. Der Hafen von Rerik ist gemütlich und die Promenade auch hier am Pfingstmontag richtig voll. Abend erlebten wir mit vielen anderen einen tollen, blutroten Sonnenuntergang im ruhigen Ostseewasser.

Am Dienstag liefen wir gegen 10 Uhr aus und konnten, als wir um Wüstrow herum waren die Genacker setzen. Später nahm der Wind vor Kühlungsborn so zu, dass wir ihn nicht mehr richtig eingerollt bekamen und so bergen mussten. Das endete in einem großen Kuddel-Muddel und ein Klarierungsversuch spät ab Abend blieb trotz vieler helfenden Hände erfolglos.  Nun muss ich versuchen, ihn mit vor der Regatta noch mit Manfred und Jens flott zu bekommen. Nicht schön aber nicht zu ändern.

Der Mittwoch brachte für Elke ein echtes Highlight mit sich. Sie hatte noch nie Schweinswale in der Gegend gesehen. Nun tauchte einer neben uns auf und begleitete uns sicherlich 20 Minuten lang. Diese tollen und eleganten Tiere übermitteln finde ich immer ein Glücksgefühl!

Gegen 14 Uhr legten wir in Warnemünde wieder an. Es folgte eine bisschen Putzarbeit, Kaffeetrinken, Ausruhen, Arbeiten und Lesen.  Die MS Magnifica legte abends noch unter lautem Tuten ab.  Sie fährt ab Mai Kreuzfahrten von Warnemünde.

Morgen geht es zurück nach Berlin. Am Samstag ist die Teilnahme an der ersten Vereinsregatta „Pflicht“ und am Sonntag geht es schon wieder an Bord, da ich am Montagfrüh in Richtung Lundeborg unterwegs sein will. Dort treffe ich am Mittwoch Manfred und Jens. Am Donnerstag gehts zusammen nach Kerteminde. Hier startet am Freitag um 11 die Regatta Rund Fünen.

Hier der aktualisierte Sirius Törnplan Ostsee 2026

Schreibe einen Kommentar